Von Himmelreich nach St. Peter
von Sven Lennartz am 19. September 2010
Geplant war ein Ausflug nach St. Märgen mit einem Abstecher zur Burgruine Wiesneck. Der Start war am Bahnhof Himmelreich, an dem ich vor zwei Wochen schon einmal vorbei kam.
Doch die Burgruine war an diesem Tag unzugänglich, es wurden Forstarbeiten durchgeführt. Der Tag entwickelte sich also anders als gedacht. Auch St. Märgen habe ich später nur aus der Ferne gesehen.
Nicht weit von Buchenbach
Der Weg führte mich zwischen der Ortschaft Buchenbach und den Unteribental entlang in Richtung Wagensteig. Ich bin dann auf die so genannte Wolfsteige bis zum Hexentanz auf 715 Meter Höhe aufgestiegen. Hier irgendwo habe ich den Weg nach St. Märgen verloren und mich nach einigen vergeblichen Runden entschlossen dem Lindenberg einen Besuch abzustatten. Dort oben thront weithin sichtbar eine Wallfahrtskapelle. Außerdem gibt es ein Restaurant und ein kirchliches Erholungsheim – das Haus Maria Lindenberg.
Aufstieg zum Lindenberg
Der Aufstieg auf 750 Meter Höhe beginnt beim Gallihof und sieht sich über die Serpentinen eine Weile hin. Es handelt sich um einen Kreuzweg, ein gutes Dutzend religiös motivierter Statuen wurde am Wegrand platziert. Auf etwa halber Höhe erreicht man den Frauenbrunnen. Dort erzählt eine Gedenkstein über mehr über den Ort und die Kapelle, deren erster Vorläufer im Jahr 1500 errichtet wurde.
Auf dem Weg hat man einen schönen Blick ins Ibental und zum Feldberg hin. Man erkennt auch die Türme von St. Märgen in der Ferne.



Blick vom Gipfel
Die Wallfahrtskapelle war gut besucht. Viele Leute kommen vom nahen St. Peter hierher. Zudem wurde gerade eine Hochzeit vorbereitet.
Die Wallfahrskirche auf dem Lindenberg. Der wolkige Himmel sorgt für einen dynamischen Eindruck, so als könnten die Personen im Bild sich gleich bewegen

Bis in der Ort St. Peter sind es dann nur noch rund 2,5 Kilometer, die man auf einem ausgeschilderten Wanderweg zurücklegen kann. Es gibt auch ein Video von der Aussicht hier oben.
Auf dem Lindenberg-Wanderweg mit Blick nach Westen
Blick auf St. Peter
Das touristisch geprägte St. Peter hatte ich schon einmal im Mai besucht. Die Klosteranlage mit der markanten Kirche ist fast 1000 Jahre alt. Das Schwarzwalddorf liegt an einem Ausläufer des Kandel und ist bekannt durch den Spielfilm Schwarzwaldmädel, der 1950 hier gedreht wurde.

Im Ort
Zurück ging es – nach einem Rundgang – mit dem Bus nach Kirchzarten. Und von dort aus in 10 Minuten mit der Höllentalbahn gen Freiburg. An der Bushaltestelle in St. Peter habe ich zum Abschluß dieses Foto aufgenommen.

(sl – 320)

Kommentare
Da oben ist’s echt schön, die Wiesen saftig grün.
Ich würde dir empfehlen, mal wieder hin zu gühn.
Grüße,
stephan@spamschlucker.org
Guten Tag Herr Lennartz,
das ist ja eine super Homepage mit hervorragenden Bilder.
Hier ist ein Fachmann am Werk.
Ich werde mich ab und zu einloggen!!
Kompliment!!
Viele Grüße
Gerhard Dobler
vielen dank, herr dobler. ich hoffe auch zukünftig interessante dinge zeigen zu können. zu entdecken gibt es ja noch sooo vieles
[...] Der Zugang zur Burg war versperrt und statt in St. Märgen landete ich in der Nachbargemeinde St. Peter. Heute jedoch wurde alles [...]
[...] Und schließlich war St. Peter erreicht. Das Schwarzwalddorf liegt im Glottertal an einem Ausläufer des Kandel und ist bekannt durch den Spielfilm Schwarzwaldmädel, der 1950 hier gedreht wurde. Siehe auch Von Himmelreich nach St. Peter. [...]