Kybfelsen
von Sven am 17. Juli 2010
Die Felsen befinden sich in 810 Meter Höhe auf einem Ausläufer des Schauinsland zwischen Freiburg Günterstal und Kappel. Im 12. Jahrhundert gab es dort eine Burganlage von der praktisch nichts mehr zu sehen ist. Der Ausblick von dort oben rechtfertigt aber den Aufstieg.
Hinter dem Felsen liegt der Abgrund
Den Kybfelsen kann man über verschiedene Routen erreichen. Ich bin von der Freiburger Altstadt über Schwabentor, Karthäuserstraße und Dreisamufer zum Bahnhof Littenweiler (Haltestelle der Höllentalbahn, eine der steilsten Bahnstrecken Deutschlands) marschiert. Der alte Ortskern hält ausreichend Hinweisschilder bereit. Der Aufstieg begann dann über die Sonnenbergstraße.
Sonnenbergstraße in Littenweiler. Im Hintergrund sieht man den Roßkopf mit den Windrädern
Die Anfangs steile Rampe geht bald in Serpentinen über. Der Weg ist steil, steinig, schmal und ziemlich schweißtreibend.
Der schmale, steinige Pfad nach oben
Immer wieder ist der Blick ins Tal möglich
Ein Blick ins Zartener Becken
Der Kybfelsen war schon nach 2:20h erreicht. Es ist still dort oben.
Auf diesen Felsen erhob sich einst eine Burg

Von den beiden freistehenden Felsen (man kann sie ersteigen), die einst die Burg trugen, hat man der Vegetation wegen keinen guten Ausblick, das gilt aber nicht für die dritte Position – ein Felsplateau. Von hier aus klappt es prima, nur zu weit an den Rand sollte man sich nicht stellen…
Ausblick vom Kybfelsen mit windschiefem Bewuchs – ja, es war regnerisch

Hier der Blick auf Günterstal. Rechts darüber befindet sich das Zentrum Freiburgs
Für den Rückweg, inzwischen regnete es, entschied ich mich für den Weg Richtung Freiburg Wiehre. Man kommt in der Nähe des Wiehrer Bahnhofs heraus. Der gar nicht so einsame Weg ist weniger steil (abwärts schon gar nicht), dafür aber noch steiniger. Nur Mountainbiker mögen das. Besonders heftig ist die Gegend um den Brombergfelsen herum. Dennoch lohnt sich die Route. Der Weg ist ausgesprochen abwechslungsreich.

(sl – 255)
Kommentare
Waren am So. am “Feldsee”, ein ebenfalls lohnenswertes Ziel für zukünftige Touren.
Vor dem Feldberg habe ich Respekt…