Freiburg entdecken

Wandern in Freiburg, in der Umgebung und durch das Breisgau

Riegel und das Ende der Dreisam

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Die Dreisam fließt durch Freiburg und versorgt auch die vielen Bächle in der Altstadt mit Wasser. Der Fluss entspringt in der Nähe von Kirchzarten – etwa 10 Kilometer von Freiburg entfernt. Aber wo endet er?

Die Dreisam lässt sich sehr gut erwandern. Vom Freiburg  bleiben noch gut 20 Kilometer, Teile der Strecke führen mit etwas Abstand am Kaiserstuhl entlang. Den größten Teil der Strecke kann man auf dem Hochwasserdamm oder daneben zurücklegen – auf beiden Uferseiten – auch bei Regenwetter. Im Februar hatte ich mir einen Teil davon angesehen.

Dreisam-Freiburg in Riegel und das Ende der DreisamDie Dreisam von einer Brücke aus fotografiert. Die Innenstadt ist noch nahe.

Dreisambruecke in Riegel und das Ende der DreisamBrückendetail – noch im Innenstadtgebiet

Der Flusslauf wurde zwischen 1817 und 1842 unter der Leitung von Johann Gottfried Tulla umgestaltet. Als Flussbauingenieur im Dienste des Großherzogs Leopold von Baden oblag ihm die “Bändigung” der badischen Oberrheinzuflüsse – bevor er die Begradigung des Oberrheins vorbereitete. So erzählt es eine Hinweistafel direkt am Fluss.

Dreisam-freiburg in Riegel und das Ende der Dreisam

Hinter March wird dann aus der Dreisam der Dreisamkanal. Im Bild unten zu sehen ist ein 1842 gebautes Stellwerk. Mit Hilfe solcher Anlagen wurde früher das Flusswasser auf die Wiesen verteilt.

Dreisamwehr in Riegel und das Ende der Dreisam

Der Freiburger kennt die Dreisam als lauten Fluss mit steinernem Bett. Dies ändert sich spätestens jetzt. Der Dreisamkanal plätschert vergleichsweise beschaulich dahin.

Dreisamkanal in Riegel und das Ende der Dreisam

Links und rechts erstrecken sich Felder. Weniger schön sind die vielen Hochspannungsmasten und -Kabel in diesem Landstrich. Aber irgendwie muss der Strom ja in die Häuser kommen. Es gibt ein kleines Video davon.

Am-Dreisamkanal in Riegel und das Ende der Dreisam

Nach rund 4 Stunden Gehzeit kam das Ziel in Reichweite. Auf dem Foto unten erkennt man tief im Hintergrund das Brauereischloss von Riegel.

Dreisam-vor-Riegel in Riegel und das Ende der Dreisam

Kurz vor Riegel herrscht Gedränge unter den Flüssen. Zuerst fließt die Glotter in die Dreisam. Dann ist die so genannte “Alte Dreisam” dran (ein ursprünglicher Flussteil der nicht zum Kanal wurde) und schließlich vereinigt sich alles mit der Elz. Das Ergebnis nennt man von nun ab den Leopoldskanal. Er fließt in den Rhein.

Zusammenflu -Dreisam-Glotter in Riegel und das Ende der DreisamDer Weg ist zu Ende. Vom rechts kommend mündet die Glotter in den Dreisamkanal

Der Elz bin ich Anfang Mai schon einmal begegnet, damals in der Nähe des Ortes Sexau auf dem Weg zur Hochburg bei Emmendingen. Die Elz ist der Dreisam ähnlich, aber sie ist breiter und länger. Hier ein Bild vom Mai.

Zusammenflu -Elz-Dreisam in Riegel und das Ende der DreisamDer Zusammenfluss. In der oberen Bildhälfte ist der Dreisamkanal der sehen

Die Riegeler Brauerei produziert kein Bier mehr. Der Markenname blieb aber erhalten, übernommen von Fürstenberg. Das opulente Brauereigebäude beherbergt heute zu einem Teil ein Museum für moderne Kunst,  die Messmer Foundation, und Wohnungen – es wird noch daran gebaut.

Riegeler-Brauerei1 in Riegel und das Ende der Dreisam

Riegel selbst macht als Kleinstadt einen freundlichen Eindruck.

Riegel-Kaiserstuhl in Riegel und das Ende der DreisamIn Riegel am Kaiserstuhl

Riegel-Rathaus in Riegel und das Ende der DreisamDas Rathaus in Riegel

Am Kaiserstuhl gibt es acht so genannte Themenpfade für Wanderer. Zwei davon führen durch Riegel, nämlich der Kirschbaumpfad nach Sasbach und der Steinkauzpfad nach Wasenweiler. Beide sind 18 Kilometer lang.

Riegel ist auch Haltestelle der Kaiserstuhlbahn – ein Blick auf die Haltestellen liest sich wie eine Weinkarte (Königschaffhausen, Sasbach, Oberrotweil, Achkarren, Bischoffingen, Bötzingen und so weiter). Ich habe mir noch einen Abstecher nach Bahlingen gegönnt. Der Ausblick auf die Ausläufer des Kaiserstuhls war es wert.

Zwischen-Riegel-und-Bahlingen1 in Riegel und das Ende der Dreisam

(sl – 360)

Kybfelsen

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Die Felsen befinden sich in 810 Meter Höhe auf einem Ausläufer des Schauinsland zwischen Freiburg Günterstal und Kappel.  Im 12. Jahrhundert gab es dort eine Burganlage von der  praktisch nichts mehr zu sehen ist. Der Ausblick von dort oben rechtfertigt aber den Aufstieg.

Aussicht-kybfelsen in KybfelsenHinter dem Felsen liegt der Abgrund

Den Kybfelsen kann man über verschiedene Routen erreichen. Ich bin von der Freiburger Altstadt über Schwabentor, Karthäuserstraße und Dreisamufer zum Bahnhof Littenweiler (Haltestelle der Höllentalbahn, eine der steilsten Bahnstrecken Deutschlands) marschiert. Der alte Ortskern hält ausreichend Hinweisschilder bereit. Der Aufstieg begann dann über die Sonnenbergstraße.

Littenweiler in KybfelsenSonnenbergstraße in Littenweiler. Im Hintergrund sieht man den Roßkopf mit den Windrädern

Die Anfangs steile Rampe geht bald in Serpentinen über. Der Weg ist steil, steinig, schmal und ziemlich schweißtreibend.

Aufstieg-kybfelsen1 in KybfelsenDer schmale, steinige Pfad nach oben

Ausblick in KybfelsenImmer wieder ist der Blick ins Tal möglich

Ausblick-2 in KybfelsenEin Blick ins Zartener Becken

Der Kybfelsen war schon nach 2:20h erreicht. Es ist still dort oben.

Kybfelsen2 in KybfelsenAuf diesen Felsen erhob sich einst eine Burg

Kybfelsen1 in Kybfelsen

Von den beiden freistehenden Felsen (man kann sie ersteigen), die einst die Burg trugen, hat man der Vegetation wegen keinen guten Ausblick, das gilt aber nicht für die dritte Position – ein Felsplateau. Von hier aus klappt es prima, nur zu weit an den Rand sollte man sich nicht stellen…

Aussicht-kybfelsen-2 in KybfelsenAusblick vom Kybfelsen mit windschiefem Bewuchs – ja, es war regnerisch

Aussicht-kybfelsen-3 in Kybfelsen
Hier der Blick auf Günterstal. Rechts darüber befindet sich das Zentrum Freiburgs

Für den Rückweg, inzwischen regnete es, entschied ich mich für den Weg Richtung Freiburg Wiehre. Man kommt in der Nähe des Wiehrer Bahnhofs heraus. Der gar nicht so einsame Weg ist weniger steil (abwärts schon gar nicht), dafür aber noch steiniger. Nur Mountainbiker mögen das. Besonders heftig ist die Gegend um den Brombergfelsen herum. Dennoch lohnt sich die Route. Der Weg ist ausgesprochen abwechslungsreich.

Abstieg in Kybfelsen

(sl – 255)

Ebnet

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Nach einer ziellosen Wanderung am Samstag bei tropischen Temperaturen auf und um den Roßkopf herum ging es Richtung Ebnet -  Der Schwarzwald ist angenehm bei Hitze, die zahlreichen Insekten sind es jedoch nicht.

Windraeder-rosskopf-von-hinten in EbnetDie Freiburger Windräder von “hinten”

Die Kapelle St. Wendelin befindet sich unweit von St. Ottilien (auch eine Waldkapelle). Sie gehört zu Ebnet und befindet sich in einer kleinen, gartenähnlichen Anlage mitten im Wald. Wendelin ist der Schutzpatron der Hirten und Landleute. Der steinerne Bau wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.

St -wendelinkapelle in Ebnet
Die St. Wendelinskapelle ist rund 5,5 Kilometer von der Freiburger Altstadt entfernt

Schwarzwald in EbnetSchwarzwaldpanorama – Richtung Schauinsland

Ebnet ist ein 1974 von Freiburg geschluckter (eingemeindeter) Ortsteil. Er liegt im Osten an der Dreisam in Richtung Kirchzarten und schmiegt sich die Ausläufer des Schloßberges.

Ebnet-von-oben-1 in Ebnet
Blick auf Ebnet, man sieht schon die Felder im Zartener Becken

Ebnet-von-oben-2 in EbnetAbstieg: Blick auf Ebnet

Ebnet-ortseingang in EbnetOrtseingang vom Waldrand her gesehen – mit Kirchturm

Kirche-ebnet in Ebnet
Der Kirchturm von St. Hilarius in Ebnet

IMG 6223 in Ebnet
Zu einem Haus gehörender Kräutergarten mit Brunnen

IMG 6231 in Ebnet
Der Eingangsbereich von Schloss Ebnet. Das Schloss befindet sich in privater Hand und darf nur zu besonderen Gelegenheiten betreten werden

(sl – 240)

Von Freiburg nach Glottertal und zurück

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Glottertal ist eine Gemeinde, ein Ort und ein Tal. Es liegt zwischen den Massiven von Roßkopf und Kandel im Südschwarzwald. Überregionale Bekanntheit erlangte es in den achtziger Jahren durch die Fernsehserie Schwarzwaldklinik. Die wurde zwar an 31 verschiedenen Orten im Schwarzwald gedreht, doch der so genannte Carlsbau im Glottertal verlieh dem ganzen sein Gesicht.

Der einstige Ruhm ist jedoch längst verblasst und der Carlsbau ungenutzt. Das Dorf setzt auch heute noch auf Schwarzwaldromantik. Zahlreiche Gasthäuser und Herbergen stehen dafür ein. Die stark befahrene Hauptstraße mitten durch den Ort verbreitet allerdings mehr Lärm als Charme.

Glottertal-ortseingang in Von Freiburg nach Glottertal und zurück

Von Freiburg aus ist man zu Fuß etwa 3 Stunden unterwegs – je nach Route. Ein einfachsten geht man über Herdern, Zähringen, Gundelfingen nach Denzlingen und biegt dort nach Osten Richtung Glottertal ab. Für den Hinweg bin ich von Gundelfingen aus durch die Wohngebiete nach Heuweiler und von dort aus weiter. Der Rückweg führte über den Roßkopf.

IMG 6054 in Von Freiburg nach Glottertal und zurück
Zwischen Gundelfingen und Heuweiler. Der Kirchturm im Bild gehört zum Ort Denzlingen

IMG 6061 in Von Freiburg nach Glottertal und zurück
Ein landwirtschaftlich genutzter Weg bei Heuweiler. Links im Bild erkennt man einen Storch. Störche gab es hier gleich im Dutzend.

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Glottertal ist landschaftlich toll gelegen. Diesen Blick mit Weinbau am Hang hat man schon am Ortseingang

IMG 6077 in Von Freiburg nach Glottertal und zurückWohnhäuser am Eingang des Ortes. Radfahrer werden hier durch gelotst, denn die Hauptstraße ist unzumutbar

IMG 6088 in Von Freiburg nach Glottertal und zurück
Wohnhäuser im Zentrum des Ortes Glottertal

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Die Kirche St. Blasius

IMG 6095 in Von Freiburg nach Glottertal und zurück
Schwarzwaldromantik in Glottertal

IMG 6133 in Von Freiburg nach Glottertal und zurückAuf den Ausläufern des Roßkopfes. Man schaut auf der einen Seite ins Föhrental, auf der anderen Seite Richtung Wildtal

IMG 6140 in Von Freiburg nach Glottertal und zurück

IMG 6129 in Von Freiburg nach Glottertal und zurück

Schön ist es dort oben – und beinahe einsam. Auch wenn der Aufstieg bei hochsommerlichen Temperaturen schweißtreibend war. Es gibt 2 kleine Videos – Waldrand und 360° Schwenk. Die restlichen 12 Kilometer in Richtung Freiburg/Herdern führten durch den angenehm schattigen Wald.

(sl – 330)

Bilder aus Staufen

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Der Kleinstadt Staufen hatte ich schon im April einen Besuch abgestattet. Heute hatte ich, bei überwiegend sonnigem Wetter und bequem mit der Bahn aus Freiburg angereist, noch einmal Gelegenheit einige Fotos zu schießen. Zu sehen sind hier auf 12 Fotos das farbenfrohe Ortszentrum mit Marktplatz, die Burgruine, sowie Aussichten vom Schloßberg auf die Umgebung und das Markgräflerland.

Staufen-marktplatz-4 in Bilder aus Staufen
Marktplatz

Staufen-marktplatz-1 in Bilder aus Staufen
Marktplatz

Staufen-marktplatz-21 in Bilder aus Staufen
Marktplatz

Staufen-fausthaus in Bilder aus Staufen
Das  Gasthaus zum Löwen zur Rechten. Hier starb der Alchemist Johann Faust (Goethe) durch eine Explosion. Eine Inschrift auf der Hauswand weist darauf hin.

Staufen-burgruine-stadt1 in Bilder aus Staufen
Burgruine und ungewöhnliches Wohnhaus

Staufen-burg1 in Bilder aus Staufen
Burgruine von Innen

Staufen-blick-ins-tal in Bilder aus Staufen
Blick ins Markgräflerland

Staufen-blick-ins-tal-2 in Bilder aus Staufen
Blick auf Staufen

Staufen-bahnhof in Bilder aus Staufen
Der Staufener Bahnhof

Blick-vom-burgberg in Bilder aus Staufen
Abstieg vom Schloßberg

Landschaft-bei-staufen in Bilder aus Staufen
Blick vom Schloßberg

Staufen-burgruine-21 in Bilder aus Staufen
Noch einmal die Burgruine in der Ferne

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