• Auf den Kandel und zurück

    Der 1242 Meter hohe Kandel ist der höchste Berg des Mittleren Schwarzwaldes. Er ist eine beliebte Freizeitregion. Der Gipfel kann mit Fahrzeugen und Bus erreicht werden, am schönsten ist es natürlich zu Fuß. Der Abstieg lässt sich dann auch per Gleitschirm organisieren, sofern man sich das traut… Bei schönen, nicht zu heißem Sonnenwetter waren die Bedingungen heute ideal.

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    Der große Kandelfels in seiner gesamten Pracht, inklusive seiner Kletterer

    Los ging’s in Bleibach am Bahnhof der Elztalbahn. Von hier aus bin ich mich erst einmal durch die saftigen Wiesen des Elztales gestapft.

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    Riesiger Maibaum mit Schwarzwaldmotiven in Bleibach

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    Der Blick in das Elztal zwischen Bleibach und Waldkirch

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    Die prallen Wiesen zwischen Bleibach und Gutach. Hier führt ein Wanderweg durch kniehohes, nasses Gras

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    Links am Hang erkennt man so eben noch die Kastellburg oberhalb Waldkirchs

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    Ein ziemlich altes Haus im kleinen Ort Siensbach

    Von hier aus ging es dann zum Kandel hinauf. 3,5 Stunden habe ich insgesamt dafür gebraucht. Die Strecke mit Startpunkt Siensbach war praktisch menschenleer. Das änderte sich erst in der Gipfelregion. Die ist touristisch bestens erschlossen mit Wirtschaft und Hotel, Kapelle, Bergwacht und asphaltierten Straßen. Die Kandelstrasse ist bei Motoradfahrern äußerst beliebt – besonders bei freundlichem Wetter. Es klingt wie auf einer Rennstrecke.

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    Die Aussicht vom Berg. Voraus liegt der Rosskopf, dahinter der Schönberg. Freiburg befindet sich dazwischen

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    Blick zur Gipfelpyramide

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    Ausruhen in Gipfelnähe

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    Und hier die Assicht auf die Rheinebene. In der Mitte liegt als dunkle Masse der Kaiserstuhl seiner ganzen Länge nach

    Der Abstieg kann über verschiedene Routen erfolgen, zum Beispiel an der Straße entlang. Ein Klassiker ist der so genannte Damenpfad. Was so harmlos klingt hat es ganz schön in sich. Der Pfad ist tatsächlich oft sehr schmal, er führt schon anfangs an einem ziemlichen Abgrund entlang.  Für mich heißt das: schöne Aussichten ins Tal, aber weiche Knie. Der Höhepunkt folgt aber noch: der große Kandelfelsen.

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    Auf dem Damenpfad

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    Der große Kandelfelsen kommt in Sicht

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    Der große Kandelfels gut 200 Meter unterhalb des Gipfels mit Kletterern. Unten im Tal liegt der Ort Waldkirch

    Am Felsen habe ich zeitweise den Weg verloren, plötzlich ging es es über Geröll und Felsen. Irgendwie musste ich da durch.

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    Wo ist der Weg?

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    Leben auf dem Fels

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    Hier wurde die Wanderung zur Kletterpartie. Weiter unten ging’s dann wieder

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    Auch nach dem Kandelfelsen gab es interessantes Gestein und schöne Motive. Hier zum Beispiel:

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    Fast wieder unten im Tal… Gasthaus Altersbach bei Waldkirch

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    Hier ist er, der Berg: der große Kandelfels befindet sich gut sichtbar in der Bildmitte. Links davon, am charakteristischen Knick, liegt das Kandelhotel mit der Gleitschirmrampe. Rechts davon ein wenig höher befindet sich der Gipfel

    Der Tourverlauf als GPX. Der Damenpfad endet in Waldkirch direkt an der Kandelstrasse.

    (sl – 395)

  • Tuniberg im Frühlingsregen

    Am Samstag bin ich von Schallstadt nach Ihringen gewandert. Und dabei auch über den Tuniberg hinweg.

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    Auf dem Tuniberg nahe Tiengen

    Auf dem Tuniberg sind die Steigungen nur sanft. Der Tuniberg ist nie überlaufen und macht auch mit ein bisschen Regen Spass.

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    Der Tuniberg im Breisgau gehört eigentlich zu den sonnigsten und wärmsten Gegenden in Deutschland und ist fast durchweg ein Weinberg. Einige seiner Dörfer gehören als Stadtteile zu Freiburg.

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    Blick auf Niederimsingen im Vordergrund, Oberrimsingen – dazwischen ein Rapsfeld – und die Rheinebene

    Tourverlauf als GPX.

    (sl – 295)

  • Von Elzach nach Hornberg

    Der Schwarzwald auf dem Weg von Elzach im Elztal nach Hornberg im Gutachtal. Zwischen Regen und Nebel. An einem kalten Tag Ende April.

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    Vom Bahnhof in Elzach führte mein Weg zuerst nach Norden in das Prechtal. Auch hier fliesst die Elz. Der schmale Elzweg verläuft entlang des Flusses, manchmal aber auch zwischen Höfen und Häusern hindurch.

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    Blick ins verregnete Prechtal

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    Ein Wehr an der Elz, die auch durchs Prechtal fliesst

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    Ein feuchter Tag…

    Da ich in gänzlich unbekanntem Gebiet unterwegs war, habe ich mich an die Wegmarkierungen gehalten. In diesem Fall an den überregionalen Querweg Rottweil – Lahr, der auch über die Stadt Hornberg führt.

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    Die Orientierung klappte des Nebels wegen nicht immer. Einmal geriet ich auf diesen, frisch freigeräumten Wirtschaftsweg, der blanken Fels zeigte.

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    Eine Schutzkappe gegen Wildverbiß – Rehe knabbert gern an jungen Tannen

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    Die Prechtaler Schanze liegt auf 835 Meter Höhe. Die Bunkeranlage soll aus der Zeit der Franzosenkriege stammen. So alt wirken die Befestigungen aber nicht…

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    Der Huberfelsen ist ein bekannter Aussichtspunkt. Sehen konnte man von dort am heutiges Tage allerdings… nichts

    Hornberg ist recht bekannt durch das sprichwörtliche “Hornberger Schießen”, welches sich hier zugetragen haben soll, dessen tatsächlicher Verlauf sich allerdings in der Geschichte verliert. Die Stadt liegt im schmalen Gutachtal. So abgelegen es inmitten des Waldes auch scheint, schon die Römer kamen hier entlang. Deren Weg führte von Straßburg nach Konstanz über Hornberg. Ähnlich fährt noch heute die Schwarzwaldbahn.

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    Blick vom Schlossberg nach Norden auf die Stadt Hornberg. Am rechten Bildrand sieht man das Aquädukt, über das die Schwarzwaldbahn fährt

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    Die neu errichtete Aussichtsplattform auf dem Schlossberg

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    Hornberg unmittelbar vom Bahnhof aus gesehen. Bereits dort gibt es eine überdachte Plattform mit Aussicht

    Der Tourverlauf als GPX-Datei. Ich war 7,5 Stunden überwiegend im Regen unterwegs. Leider dauert die Fahrt von Hornberg – über Offenburg – zurück nach Freiburg recht lange. 1,5 Stunden + Wartezeiten.